NEURALTHERAPIE

NEURALTHERAPIE IN BERLIN MITTE UND PRENZLAUER BERG

Was ist Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine Methode des diagnostischen bzw. therapeutischen Einsatzes von Lokalanästhetika zur Behandlung funktioneller Störungen. Sie ist dann indiziert, wenn die Funktionsstörungen mit Schmerzen, Schwindel und/oder anderen Krankheitszeichen einhergehen, die reparabel sind. Im Bereich der Orthopädie wird die Neuraltherapie also hauptsächlich als eine Form der Schmerztherapie eingesetzt. Im Rahmen dieser Therapie wird über die Beeinflussung von Rezeptoren therapeutische Wirkung erzielt.

Wie entstand die Neuraltherapie?

Verschiedene Wissenschaftler, wie Leriche 1925 und Huneke 1926, entwickelten die Behandlung mit Novocain bei chronischen Schmerzzuständen. 1940 setzte sich die allgemeine Pathologie da hingehend durch, dass man erkannte, dass ein Großteil der Krankheits- und Heilungsprozesse letztlich über das Nervensystem erfolgten. Das Nervensystem war wiederum durch die Anwendung von Procain beeinflussbar. So entstand 1940 die Heilanästhesie mit dem Namen: Neuraltherapie.

Was sind die Hauptindikationen zur Neuraltherapie?

  • chronische Schmerzzustände als Folge von Entzündungs-prozessen
  • Tonusstörung der Muskulatur
  • Störung des inneren Milieus (der sogenannten Homeostase)
  • störfeldbedingte Erkrankungen (z. B. endogene Ekzeme, Kopfschmerzen oder Migräne)
  • pseudoradikuläre Schmerzsymptome der Hals- und Brustwirbelsäule und des lumbosacralen Bereiches
  • Arthralgien (d. h. Schmerzen an den Gelenken insgesamt)

Wie wird die Neuraltherapie angewandt?

Es ist allgemeine Auffassung, dass ein Störzentrum durch mehrfache Infiltration mit einem Lokalanästhetikum zur Ruhe kommen kann. Die Infiltration kann entweder im Bereich der Nervenwurzel, in der Nähe des Rückenmarks, oder im Bereich übergeordneter Ganglion erfolgen, welche eine größere Region des Körpers versorgen. Es wird mehrmals, in der Regel 3-5 Mal infiltriert.