Privatpraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin




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OSTEOPOROSE-BEHANDLUNG IN BERLIN MITTE UND PRENZLAUER BERG


Knochen haben, wie jedes Organ im menschlichen Körper, einen eigenen Stoffwechsel. Sie können sich in Dichte und Form an die Beanspruchung anpassen sowie Risse und Brüche beheben. Im Knochenstoffwechsel sind zwei verschiedene "Baukolonnen" aktiv, die beide für den Körper wichtig sind. Da gibt es ein mal die für den natürlichen Abbau von Knochensubstanz spezialisierten Zellen, die man Osteoklasten nennt.

Sie legen sich an die mikroskopisch kleinen Knochenverstrebungen und bauen Knochensubstanz ab. Ein zweiter " Bautrupp " - die Osteoblasten - sind für den Knochenaufbau zuständig. Liegt nun Osteoporose vor, ist das Gleichgewicht von Abbau und Aufbau gestört. Die abbauenden Kräfte nehmen überhand.

Das Ergebnis:

Mit der Zeit wird die tragende Mikrostruktur im Knochen dünner, schwächer oder sogar lückenhaft, Die Gesamtknochenmasse nimmt ab.

Knochenbrüche bei leichten Unfällen sind ein Zeichen dafür, dass eine Osteoporose vorliegen könnte. Für die Osteoporose typisch sind Wirbelkörperbrüche. Als Ursache werden Anheben von Lasten, Abrutschen von einer Stufe, Ausrutschen u.ä. angegeben.

Ein Zusammensintern von Wirbelkörpern kann auch schleichend und fast schmerzlos erfolgen. Typisch ist auch die Abnahme der Körpergröße von mehr als 3-4 cm, sowie Brüche des Oberschenkelhalses (besonders typisch für ältere Menschen). Rippenbrüche können beim Husten entstehen, Handgelenksbrüche durch Abstützen bei einem häuslichen Sturz.

Frauen leiden häufiger an Osteoporose als Männer, da mit den Wechseljahren die Östrogene als ein Schutzfaktor des Knochens ausfallen.

Der für die Osteoporose charakteristische Knochenschwund kann beim Menschen durch die so genannte Knochendichtemessung festgestellt werden.

Im Vordergrund stehen zwei Verfahren:

Die Absorptionsspektometrie (DEXA) von Lendenwirbelsäule oder Schenkelhals und das in unserer Praxis angewandte Verfahren -pQCT am peripheren Unterarm. Im Gegensatz zur zweidimensionalen Projektion der DEXA ist beim pQCT eine räumliche Orientierung über Schnittbilder möglich. Dies erlaubt neben der Beurteilung der Knochenkompakta (bei beiden Verfahren) auch eine Bewertung der unter Umständen wesentlich relevanteren Spongiosa (nur bei pQCT) Für die hier verwendete Messung am Unterarm spricht eine höhere Reproduzierbarkeit und eine geringere Strahlenbelastung als beim CT de Wirbelsäule. Allerdings können lokale Prozesse an der Wirbelsäule auf diese Weise natürlich nicht beurteilt werden. In Zukunft wird Osteoporose ein noch größeres ökonomisches und gesundheitliches Problem darstellen, da die Weltbevölkerung zunehmend ein höheres Lebensalter erreicht. Es wird beispielsweise eine Verdreifachung der Frakturhäufigkeit während der nächsten 60 Jahre angenommen. Somit gilt es rechtzeitig Osteoporose zu diagnostizieren, effizient zu therapieren und vor allem durch Aufklärung vorzubeugen. Dies erspart nicht nur der Allgemeinheit hohe Kosten, sondern verbessert auch entscheidend die Lebensqualität des Betroffenen.




PRIVATPRAXIS FüR ORTHOPÄDIE UND
UNFALLCHIRURGIE PATRICK SCHOENE


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