Privatpraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin




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GELENKTHERAPIE IN BERLIN MITTE UND PRENZLAUER BERG


GELENKTHERAPIE KNIE

Das Kniegelenk ist das am stärksten belastete Gelenk des menschlichen Körpers. Bei jedem Schritt, beim Laufen oder beim Treppensteigen wird das Gewicht des Körpers in vollem Umfang auf das Kniegelenk übertragen. Die Anatomie des Kniegelenkes ist sehr komplex, wahrscheinlich ein "Wunder der Natur". Ober- und Unterschenkel werden durch stabile Seiten und Kreuzbänder mit umgebendem Muskelmantel gestützt. Für die Federung sorgen der innere und der äußere Meniskus, zwei halbmondförmige Faserknorpel. Die Gelenkbeweglichkeit wird durch die Knorpelüberzüge auf der Unterseite des Oberschenkels, auf der Oberseite des Unterschenkels und auf der Rückseite der Kniescheibe, sowie durch die Synovia, die visköse Gelenkflüssigkeit, gewährleistet.

Bei Patienten mit zum Beispiel Knorpelschäden durch Abnutzung und Abrieb im Bereich der Rückseite der Kniescheibe ist es durch Behandlung mit neuartigen Gelenkpräparaten möglich, dass der Patient nicht einmal krankgeschrieben werden muss und kurzfristig wieder am normalen Alltags- und Berufsleben teilnehmen kann.

Diese Substanzen sind sterile, viskoelastische, Hylane enthaltendes Medizinprodukte, welche biologisch verwandt mit Hyaluronsäure, einem Baustein der Gelenkflüssigkeit sind. Sie dienen als Ersatz oder auch als Ergänzung der Synovialflüssigkeit und werden mittels steriler Injektion in das Kniegelenk gespritzt. Ein Behandlungszyklus beinhaltet drei bis fünf Injektionen, jeweils in wöchentlichem Abstand.

Besonders bewährt hat sich diese Therapie in orthopädischen Fachpraxen auch bei Sportlern mit starker Beanspruchung der Kniegelenke. "Vor und nach dem Berlin-Marathon erscheinen bei mir die Ausdauersportler und fordern geradezu nach der Wunderwaffe der Gelenkschmiere!", wird von verschiedenen Ärzten berichtet. Im Vergleich zur Kortison-Spritze oder Schmerz-Tabletten besteht bei der Hyaluronsäure keine chemische Belastung für den Patienten bei oft deutlicher oder vollständiger Schmerz- oder Symptomverminderung. Die Knorpelbehandlung bringt oft erstaunliche Erfolge - über 72 Prozent beurteilen die Therapie nach einem Behandlungszyklus als "gut" oder "sehr gut". Fast alle Patienten berichten über eine deutliche Besserung der Kniebeschwerden. Es bestand ein deutlicher Rückgang des Belastung-, bzw. Ruheschmerzes, eine Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und insgesamt eine Zunahme der körperlichen Aktivität.

Der Gelenkflüssigkeitsersatz wird inzwischen auch im Rahmen orthopädischer Schmerztherapie eingesetzt. Hintergrund hierfür ist die hohe Viskoelastizität des Präparats, sie ist größer als die gesunder Gelenkflüssigkeit, sowie die lange Verfügbarkeit im Gelenk.

Ein guter Arzt kennt auch die Grenzen seiner Therapie. Man kann nicht behaupten die Arthrosetherapie könne alles heilen. Besonders bei bereits zerstörter Knorpeloberfläche mit schwerer Arthrose hilft dann doch nur die Operation. Hyaluronsäure-Präparate dann zwar noch die Schmerzen, sie können jedoch ein kaputtes Gelenk nicht ersetzen.


SONOGRAFISCH GESTEUERTE INJEKTION MIT HYALURONSÄURE ODER LIPOTALON

Anwendungen Extremitätengelenke / Wirbelsäulengelenke
In unserer orthopädischen Praxis in Berlin Mitte werden mit der sonografisch gesteuerten Injektion (SGI) Facettengelenke der Wirbelsäule, Hüftgelenk-, Kniegelenk- und Sprunggelenk- sowie Daumensattelgelenkverschleiß behandelt.

Verschleiß der betroffenen Gelenke
Durch starke körperliche Belastung, Leistungssport, Übergewicht oder muskuläre Dysbalance bei Inaktivität des Bewegungsapparates und familiärem Hang zu wenig widerstandsfähiger Knorpelsubstanz kann es zu Abnutzungserscheinungen der Knorpelauflage in den Gelenken kommen. Knorpelüberzüge erhöhen das Gleitverhalten und dienen als Stoßdämpfer. Die Synovialflüssigkeit, die Gelenkschmiere, dient ebenfalls als Stoßdämpfer. Bei zunehmendem Verschleiß nutzt sich der Knorpel ab wird rau. Abakterielle Entzündungsreaktionen treten auf und die Gelenkflüssigkeit wird dünner und weniger viskös. Normale Belastungen sind daher nur noch unter Schmerzen möglich.

Zwischen jedem Wirbelpaar befindet sich eine Bandscheibe. Zusätzlich ist an jeder Seite ein kleines Gelenk angelegt: das Facettengelenk. Dieses Gelenk ist für die Beweglichkeit verantwortlich und die Bandscheibe trägt das Gewicht. Nimmt durch Verschleiß der Bandscheibe deren Volumen ab, so ändert sich auch die Funktion des Facettengelenkes. Statt die Bewegungen nur zu führen, muss es immer mehr Last tragen, wodurch eine Überlastung des Gelenkes und Schmerzen entstehen. Hierdurch kommt es zu einem Verschleiß des Gelenkknorpels. Diesen Gelenkverschleiß bezeichnet Ihr behandelnder Arzt als Arthrose.

Neueste Forschungen haben gezeigt, dass ein schädliches Oberflächenmolekül (Syndecan) für die Knorpelschädigung mitverantwortlich ist. Ein gentherapeutisches Verfahren (an Mäusen erfolgreich angewandt) könnte in Zukunft bei der Verhinderung der Arthrose eine entscheidende Rolle spielen.

Behandlung
Durch die SGI werden die viskoelastischen Eigenschaften der krankhaften Knorpelzellen verbessert. Neben der Pufferwirkung werden die Schmerzrezeptoren gegen die Schmerzvermittlersubstanzen abgeschirmt, die von dem erkrankten Gelenk ausgeschüttet werden. Der Vorteil der bildgebend kontrollierten Injektionsverfahren besteht in der Gabe des Knorpelschutzmittels in das betroffene Gelenk unter Sichtkontrolle mit Röntgenstrahlen oder Ultraschall. Beim Ultraschall liegt keine Strahlenbelastung vor. Somit ist die ISG eine ungefährliche und effektive Therapie bei Gelenkverschleiß.

Die Kosten der Gelenktherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen. Die Abrechnung erfolgt nach der aktuellen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Private Krankenkassen und Beihilfestellen erstatten in der Regel die Behandlungskosten. Bei Interesse wenden sie sich bitte an das Praxispersonal oder den Arzt, wir beraten sie gern.




PRIVATPRAXIS FüR ORTHOPÄDIE UND
UNFALLCHIRURGIE PATRICK SCHOENE


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