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DIAGNOSTIK

In der Praxis werden spezielle Ultraschalluntersuchungen (Sonographie) des gesamten Bewegungsapparates (speziell bei Muskel- oder Sehnenerkrankungen), sowie die komplette Skelett-Radiologie (Röntgen) durchgeführt. Insbesondere Spezialaufnahmen der gesamten Wirbelsäule (80x20 cm), sowie Kniescheibenbilder (Defilé-Aufnahmen in 30°,60°,90°-Grad Kniebeugung) können bei Bedarf durchgeführt werden.

Eine echte dreidimensionale Computeranalyse der Wirbelsäule zur Körperstatikmessung (3-D Analyse) wird in Zusammenarbeit mit der orthopädischen Praxis am Leopoldplatz durchgeführt. Dabei können Wirbelsäulenverkrümmungen, Becken-schiefstände und andere Ursachen von Rückenschmerzen exakt analysiert werden. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist das modernste Verfahren zur Darstellung von speziellen Körperabschnitten in unterschiedlichen Ebenen. Es besteht enge Zusammenarbeit mit Diagnose Centren in Berlin, sowie zu Radiologischen Kollegen in Berlin.

MRT - Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomografie (MRT), auch Kernspintomografie genannt, ist ein relativ neues Verfahren, das aufgrund seiner Aussagefähigkeit und Risikoarmut in den letzten Jahren eine weite Verbreitung gefunden hat. Dabei kommen im Gegensatz zur Röntgendiagnostik und herkömmlichen Computertomografie keine Röntgenstrahlen zur Anwendung.

Der Körper, bzw. das zu untersuchende Körperteil, wird hierbei in ein starkes Magnetfeld gebracht und das Gewebe zur Aussendung von messbaren Signalen angeregt. Diese werden registriert und durch aufwendige Rechenoperationen mit Hilfe eines leistungsfähigen Computers zu einem Bild verarbeitet. Es wird also nicht wie bei der Röntgenuntersuchung ein Bild vom Körper "geschossen" sondern sozusagen "errechnet" oder "konstruiert". Hier liegt der Vorteil dieser Untersuchungsmethode: Man kann den Körperabschnitt elektronisch "in Scheiben schneiden". Hierdurch ist es möglich, das Innere des Körpers in hoher Auflösung dreidimensional darzustellen und dadurch weitaus mehr Informationen zu gewinnen als mit den anderen herkömmlichen Untersuchungsmethoden. Besonders dargestellt werden sämtliche Weichteilstrukturen wie Bänder, Sehnen, Muskeln, Bandscheiben, Flüssigkeiten und Entzündungsreaktionen, was beim konventionellen Röntgen nicht möglich ist.

Die Magnetresonanztomografie hat im Bereich der Orthopädie eine besondere Bedeutung bei der Darstellung der

  • Wirbelsäule (Bandscheiben)
  • Schultergelenke
  • Ellenbogengelenke
  • Hand- und Fingergelenke
  • Hüftgelenke
  • Kniegelenke (Menisken, Kreuzbänder)
  • Sprung- und Fußgelenke

Risiken und Gegenanzeigen

Obwohl - wie oben erwähnt wurde - keine Röntgenstrahlung zur Anwendung kommt und die Untersuchung nach unserem heutigen Wissensstand risikoarm ist, sollten Schwangere grundsätzlich möglichst nicht mittels einer Kernspintomografie untersucht werden.

Da es sich um ein starkes Magnetfeld handelt, können zudem im Körper befindliche metallische Teile in diesem starken Magnetfeld eventuell bewegt werden. Dies kann bei Patienten, die Operationen hatten, bei denen an den Blutgefäßen metallische Gefäss-Clips verwendet wurden, zu Schäden führen. Deswegen sollten Patienten mit Metallteilen im Körper, wie z.B. nach Herzkranzgefäß- und Herzklappen-Operation, nach Blutgefäßoperationen, nach Eingriffen an der Lunge, nach Knochenbruch-Operationen mit noch im Körper verbliebenen Metallteilen oder nach Endoprothesen-OP (z.B. Hüftgelenksersatz) nicht an dieser Untersuchung teilnehmen.

Sollte eine derartige OP bei Ihnen vorgenommen worden sein oder sollten Sie sich nicht im Klaren darüber sein, ob Metallteile im Körper verblieben sind informieren Sie uns bitte darüber. Herzschrittmacher könnten durch das Magnetfeld ausgeschaltet werden. Aus diesem Grunde dürfen Patienten mit Herzschrittmacher sich auch nicht in die Nähe des Kernspintomografen begeben. Schließlich werden durch das MRT-Gerät auch alle durch ein Magnetfeld beeinflussbaren Gegenstände verändert. Deswegen sollten zur MRT bitte keine Scheckkarten, Tonbänder, Computerdisketten mitgenommen werden.




PRIVATPRAXIS FüR ORTHOPÄDIE
UND UNFALLCHIRURGIE


Patrick Schoene
Strelitzer Straße 9
10115 Berlin - Mitte

Telefon:030 - 622 0 333 4
Fax:030 - 622 0 333 5

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